{"id":65,"date":"2015-03-01T16:33:35","date_gmt":"2015-03-01T15:33:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.otto-schmidt.de\/cfmueller\/?p=65"},"modified":"2022-06-23T11:51:09","modified_gmt":"2022-06-23T09:51:09","slug":"interview_kroenke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/cfmueller\/2015\/03\/01\/interview_kroenke\/","title":{"rendered":"Drei Fragen an Dr. Christoph Kr\u00f6nke"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-66\" src=\"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/cfmueller\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2021\/01\/christoph-kroenke-300x214.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/cfmueller\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2021\/01\/christoph-kroenke-300x214.jpg 300w, https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/cfmueller\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2021\/01\/christoph-kroenke.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Herr Dr. Kr\u00f6nke, Sie sind Teil des Multiplikatorenprojektes \u201eF\u00fcr Lehre begeistern, kompetent lehren\u201c an der LMU M\u00fcnchen. Worum geht es in diesem Projekt?<br \/>\n<\/strong>Im Jurastudium sind nicht nur die Vorlesungen wichtig, sondern auch die AGs, also die Arbeitsgemeinschaften, in denen die Studierenden Falll\u00f6sungen durchsprechen. Dort sitzen nicht 600 Menschen zusammen, sondern eher 20 bis 50. Das erleichtert die Gespr\u00e4chssituation. Die Ausbildung der Arbeitsgemeinschaftsleiter lief allerdings lange nach dem Naturtalent-Prinzip ab: Jemand wurde vor die Gruppe gestellt, und entweder er konnte die wichtigen Inhalte r\u00fcberbringen oder eben nicht. Unsere Idee war es, den Gruppenleitern zuk\u00fcnftig zu Semesterbeginn eine Einf\u00fchrung zu geben, in der sie Anregungen bekommen, wie sie den Unterricht gestalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Was ist denn aus Ihrer Sicht \u201egute Lehre\u201c im Jurastudium?<br \/>\n<\/strong>Da gibt es kein Patentrezept. Ich denke aber, es ist wichtig, den Fokus weg vom Lehren hin zum Lernen zu verschieben. Wir zeigen in den Einf\u00fchrungsveranstaltungen deshalb zum Beispiel gern die so genannte \u201eVergessenskurve\u201c, die besagt, dass man sich nach einer Stunde nur noch an die H\u00e4lfte aller zuvor erlernten Informationen erinnern kann. Deshalb ist es wichtig, Inhalte regelm\u00e4\u00dfig zu wiederholen.<\/p>\n<p><strong>Wie gestalten Sie selbst Ihre Lehre?<br \/>\n<\/strong>Ich versuche, die Leute nicht zu \u00fcberfordern. Fr\u00fcher wollte ich oft um jeden Preis innerhalb von zwei Stunden den Fall in allen Einzelheiten durchexerzieren. Mittlerweile versuche ich vielmehr, wesentliche Strukturen zu vermitteln und zu wiederholen \u2013 auch wenn ich daf\u00fcr mal Details weglassen muss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jura.uni-muenchen.de\/personen\/k\/kroenke_christoph\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dr. Christoph Kr\u00f6nke<\/a> promovierte 2013 bei Prof. Papier mit einer Arbeit zur Verfahrensautonomie der EU-Mitgliedstaaten. Ihr gemeinsamer Grundkurs \u00d6ffentliches Recht erscheint in zwei Teilb\u00e4nden.<\/p>\n<p>Zu den Titeln des Autors bei C.F. M\u00fcller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Dr. Kr\u00f6nke, Sie sind Teil des Multiplikatorenprojektes \u201eF\u00fcr Lehre begeistern, kompetent lehren\u201c an der LMU M\u00fcnchen. Worum geht es in diesem Projekt? Im Jurastudium sind nicht nur die Vorlesungen wichtig, sondern auch die AGs, also die Arbeitsgemeinschaften, in denen die Studierenden Falll\u00f6sungen durchsprechen. Dort sitzen nicht 600 Menschen zusammen, sondern eher 20 bis 50. 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