{"id":955,"date":"2022-12-05T16:48:29","date_gmt":"2022-12-05T15:48:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/famrb\/?p=955"},"modified":"2022-12-05T16:55:28","modified_gmt":"2022-12-05T15:55:28","slug":"einladung-zum-juristischen-streitgespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/famrb\/2022\/12\/05\/einladung-zum-juristischen-streitgespraech\/","title":{"rendered":"Einladung zum juristischen Streitgespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p>Kurz vor Weihnachten, am 21.12.2022, wird die seit Jahresanfang etablierte <strong>\u201eKaffeerunde Versorgungsausgleich\u201c <\/strong>online von 14:00 bis 15:00 Uhr den diesj\u00e4hrigen Jahresabschluss \u201efeiern\u201c:<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Thema:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>\u201eNachehezeitliche versorgungssch\u00e4dliche Beendigung des Beamtenverh\u00e4ltnisses und \u00a7 27 VersAusglG\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Positionierungen jeweils ca. 5 Minuten:<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>VorsRiOLG a.D. Werner Schwamb<\/strong>, Marburg<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>VorsRiOLG Johannes Norpoth<\/strong>, Hamm<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>FAFamR J\u00f6rn Hau\u00df<\/strong>, Duisburg<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>danach 30 Minuten offene Diskussion (haupts\u00e4chlich der Teilnehmer) und abschlie\u00dfend 10 Minuten vorweihnachtliche Vers\u00f6hnung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Fall:<\/strong><\/p>\n<p>Die beiden Durchschnittsentgelt-Verdiener M<sub>(50)<\/sub> und F<sub>(50)<\/sub> lassen sich scheiden. M hat in der 23-j\u00e4hrigen Ehezeit eine Beamtenversorgung in H\u00f6he von rd. 1.340 \u20ac (39.000 x 71,75\u00a0% \/ 40 \/ 12) erdient. Nach der Scheidung macht er sich selbst\u00e4ndig und verlangt 12 Monate vor seinem Renteneintritt die Ab\u00e4nderung des seinerzeitigen Versorgungsausgleichs, weil durch die Nachversicherung in der DRV der ehezeitliche Versorgungsbezug sich auf rd. 830 \u20ac (36,02 x 23) reduziert habe und damit vom ehezeitlichen Versorgungserwerb der F nicht mehr abweiche.<\/p>\n<p>Der Fall ist nicht allt\u00e4glich, die L\u00f6sung nicht bagatellhaft. Vor allem neigt man rasch dazu, den Sachverhalt zu variieren, um die als \u201egerecht\u201c empfundene L\u00f6sung leichter begr\u00fcnden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es konkurrieren:<\/p>\n<ul>\n<li>die \u201eFreiheit\u201c des M, sein nachehezeitliches Leben so gestalten zu k\u00f6nnen, wie er m\u00f6chte,<\/li>\n<li>das \u201eRecht\u201c der F, das erreichte ehezeitliche Versorgungs- und damit auch Verm\u00f6gensniveau nicht durch \u201eFremdintervention\u201c zu verlieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Oder anders ausgedr\u00fcckt:<\/p>\n<ul>\n<li>Muss M die Aufgabe des ehezeitlichen Beamtenjobs mit einer die Halbteilung unterschreitenden Altersvorsorge bezahlen, indem ihm nach der Ab\u00e4nderung als ehezeitlicher Versorgungserwerb 575 \u20ac, der F aber 1.085 \u20ac verbleiben, weil deren Ausgleichswert \u00fcber \u00a7 27 VersAusglG vermindert wird, oder<\/li>\n<li>muss F hinnehmen, dass ihre Teilhabe am ehezeitlichem Versorgungserwerb des M durch dessen nachehezeitliche Selbstverwirklichung aufgezehrt wird und ihr statt 1.085 \u20ac monatlichem Rentenaufbau in der Ehe nur 830 \u20ac zukommen, was einem Kapitalwertverlust von ca. 51.224 \u20ac entspricht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie werden mir zugeben, dass es dazu viele L\u00f6sungen geben wird.<\/p>\n<p>Angefangen von der Annahme einer das Ehezeitende \u00fcberdauernden versorgungsausgleichsrechtlichen Solidarit\u00e4tspflicht bis hin zu deren stichtagsbezogener Beendigung wird fast alles vertreten und vielleicht auch vertretbar sein.<\/p>\n<p>Sie haben noch nie von der \u201e<strong>Kaffeerunde Versorgungsausgleich<\/strong>\u201c geh\u00f6rt? Dann schalten Sie sich doch einfach zum Streitgespr\u00e4ch oder, wenn Ihnen der 21.12. zu vorweihnachtlich ist, <strong>jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 14:00 bis 15:00 Uhr<\/strong> kostenfrei dazu:<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">\n<p style=\"text-align: center\"><strong>\u201eKaffeerunde Versorgungsausgleich\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Wir er\u00f6rtern in einer Online-Schaltung allt\u00e4gliche und manchmal auch spezielle<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Fragen des Versorgungsausgleichs. Kostenlos und locker.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Sie k\u00f6nnen sich gern dazuschalten:<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/global.gotomeeting.com\/join\/205481741\">https:\/\/global.gotomeeting.com\/join\/205481741<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Sie k\u00f6nnen sich auch \u00fcber ein Telefon einw\u00e4hlen.<br \/>\n(Bei Ger\u00e4ten, die diese Funktion unterst\u00fctzen, ist die sofortige Teilnahme \u00fcber eine der unten aufgef\u00fchrten Direktwahlnummern m\u00f6glich.)<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Deutschland: +49 891 2140 2090<br \/>\n&#8211; Direktwahl: <a href=\"tel:+4989121402090,,205481741#\">+4989121402090,,205481741#<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Zugangscode: 205-481-741<\/p>\n<p>Wenn Sie in den Email-Verteiler zur \u201eKaffeerunde\u201c aufgenommen werden m\u00f6chten, ganz einfach Mail an Haus@Anwaelte-DU.de.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz vor Weihnachten, am 21.12.2022, wird die seit Jahresanfang etablierte \u201eKaffeerunde Versorgungsausgleich\u201c online von 14:00 bis 15:00 Uhr den diesj\u00e4hrigen Jahresabschluss \u201efeiern\u201c: Thema: \u201eNachehezeitliche versorgungssch\u00e4dliche Beendigung des Beamtenverh\u00e4ltnisses und \u00a7 27 VersAusglG\u201c Positionierungen jeweils ca. 5 Minuten: VorsRiOLG a.D. 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