{"id":1140,"date":"2018-10-17T19:34:46","date_gmt":"2018-10-17T17:34:46","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/?p=1140"},"modified":"2018-10-17T19:37:49","modified_gmt":"2018-10-17T17:37:49","slug":"bezugnahme-auf-pkh-unterlagen-aus-anderem-verfahren-grundsaetzlich-unzulaessig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/2018\/10\/17\/bezugnahme-auf-pkh-unterlagen-aus-anderem-verfahren-grundsaetzlich-unzulaessig\/","title":{"rendered":"Bezugnahme auf PKH-Unterlagen aus anderem Verfahren grunds\u00e4tzlich unzul\u00e4ssig"},"content":{"rendered":"<p>Das OLG Karlsruhe (02.10.2018 &#8211; 18 WF 118\/18) hat deutlich gemacht, dass eine Erkl\u00e4rung \u00fcber die pers\u00f6nlichen und wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse &#8211; wie der Wortlaut des \u00a7 117 Abs. 2 ZPO zeige &#8211; grunds\u00e4tzlich in jedem Verfahren selbst\u00e4ndig vorzulegen sei. Nur so sei das Gericht in der Lage, \u00fcber den Antrag auf Verfahrenskostenhilfe in diesem Verfahren &#8211; ohne von sich aus weitere, ihm zudem nicht obliegende, Nachforschungen anstellen zu m\u00fcssen &#8211; zuverl\u00e4ssig entscheiden zu k\u00f6nnen. Dem Beteiligten, der die staatliche Leistung der Verfahrenskostenhilfe in Anspruch nehmen wolle, sei es zumutbar, in jedem der von ihm eingeleiteten Verfahren die Voraussetzungen des \u00a7 117 Abs. 2 und 4 ZPO zu erf\u00fcllen. Die Bezugnahme auf eine bereits vorgelegte Erkl\u00e4rung sei lediglich dann ausnahmsweise zuzulassen, wenn das Verlangen, eine weitere Erkl\u00e4rung vorzulegen, eine \u00fcberfl\u00fcssige F\u00f6rmelei darstellen w\u00fcrde. Dies sei lediglich dann anzunehmen, wenn sich bei den Verfahrensakten bereits eine fr\u00fcher vorgelegte Erkl\u00e4rung aus der Vorinstanz befinde und au\u00dferdem zus\u00e4tzlich zu der Bezugnahme erkl\u00e4rt werde, dass sich seitdem an den pers\u00f6nlichen und wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnissen nichts ge\u00e4ndert habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das OLG Karlsruhe (02.10.2018 &#8211; 18 WF 118\/18) hat deutlich gemacht, dass eine Erkl\u00e4rung \u00fcber die pers\u00f6nlichen und wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse &#8211; wie der Wortlaut des \u00a7 117 Abs. 2 ZPO zeige &#8211; grunds\u00e4tzlich in jedem Verfahren selbst\u00e4ndig vorzulegen sei. Nur so sei das Gericht in der Lage, \u00fcber den Antrag auf Verfahrenskostenhilfe in diesem Verfahren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1140"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1140"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1140\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1143,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1140\/revisions\/1143"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1140"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1140"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mdr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1140"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}