{"id":977,"date":"2025-06-12T11:02:39","date_gmt":"2025-06-12T09:02:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mediation\/?p=977"},"modified":"2025-06-12T11:03:47","modified_gmt":"2025-06-12T09:03:47","slug":"mediationspreise-2024-centrale-fuer-mediation-ehrt-herausragendes-projekt-und-wissenschaftliche-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/mediation\/2025\/06\/12\/mediationspreise-2024-centrale-fuer-mediation-ehrt-herausragendes-projekt-und-wissenschaftliche-arbeiten\/","title":{"rendered":"Mediationspreise 2024: Centrale f\u00fcr Mediation ehrt herausragendes Projekt und wissenschaftliche Arbeiten"},"content":{"rendered":"<p>Seit 25 Jahren setzt die Centrale f\u00fcr Mediation (CfM) mit ihren Mediationspreisen ein Zeichen f\u00fcr die Bedeutung konsensualer Konfliktl\u00f6sungsans\u00e4tze. Die renommierten Auszeichnungen, die alle zwei Jahre verliehen und von der Stiftung Apfelbaum finanziert werden, w\u00fcrdigen herausragende innovative Projekte und wissenschaftliche Arbeiten, die zur Weiterentwicklung der Mediation beitragen.<\/p>\n<p>Am 11. Juni 2025 wurden die Preise zum 17. Mal vergeben. Die unabh\u00e4ngige Jury, bestehend aus <em>Prof. Dr. Nadja Alexander, Dr. Andreas Hacke, Prof. Dr. Lars Kirchhoff (Vorsitz), Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich, Prof. Dr. Alexander Redlich und Prof. Dr. Felix Steffek <\/em>ehrte herausragende Beitr\u00e4ge in drei Kategorien:<\/p>\n<p><strong>Sokrates-Preis 2024<\/strong> Mit dem Sokrates-Preis wurde das <em>Projekt \u201eKommunale Entwicklungsbeir\u00e4te\u201c<\/em> ausgezeichnet, das von <em>Prof. Dr. Gesine Schwan<\/em> theoretisch konzipiert und erfolgreich praktisch umgesetzt wurde. Die Jury w\u00fcrdigt damit nicht nur ihre wissenschaftliche und politische Lebensleistung, sondern vor allem ihren innovativen Ansatz zur F\u00f6rderung konstruktiver Dialoge zwischen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.<\/p>\n<p>Die <strong>Kommunalen Entwicklungsbeir\u00e4te (KEBs)<\/strong> erm\u00f6glichen es St\u00e4dten und Gemeinden, komplexe Zukunftsfragen im Rahmen eines moderierten Multi-Stakeholder-Formats interessenorientiert zu kl\u00e4ren. In bislang zehn Kommunen wurden diese Beir\u00e4te bereits erfolgreich umgesetzt, unter anderem in Hoyerswerda, Frankfurt (Oder) und Duisburg. Sie bieten eine Plattform, auf der verschiedene Akteursgruppen gemeinsam Optionen erarbeiten und politische Handlungsempfehlungen entwickeln. In ihrer Laudatio betonte die Jury die Bedeutung dieses Formats f\u00fcr die demokratische Kultur: \u201eDie KEBs bieten eine besondere Form der Wirksamkeitserfahrung \u2013 sie schaffen Raum f\u00fcr echte Aushandlungsprozesse und verhindern damit unterkomplexe oder von oben verordnete Antworten, die der Demokratie langfristig schaden w\u00fcrden.\u201c Neben Gesine Schwan wurde auch <em>Laura Gerards Iglesias<\/em>, die Projektleiterin bei der Berlin Governance Platform, f\u00fcr ihre ma\u00dfgebliche Rolle in der Umsetzung des Projekts gew\u00fcrdigt.<\/p>\n<p><strong>Mediations-Wissenschaftspreis 2024<\/strong> <em>Dr. Josephine Odrig<\/em> erhielt den Mediations-Wissenschaftspreis f\u00fcr ihre Dissertation \u201eSchlichtung und Recht \u2013 Das Schlichtungsverfahren zwischen Privatautonomie und Gesetzesrecht\u201c an der Universit\u00e4t N\u00fcrnberg-Erlangen. Ihre Arbeit untersucht, welche Rechtsregeln und -prinzipien auf die au\u00dfergerichtliche Schlichtung Anwendung finden und entwickelt eigenst\u00e4ndige Verfahrensprinzipien sowie einen umfassenden Gesetzgebungsvorschlag. Odrig schlie\u00dft mit ihrer Dissertation eine Forschungsl\u00fccke und leistet damit einen essenziellen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema. Die Arbeit wurde bereits mit dem Promotionspreis 2024 des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg und dem R\u00f6dl-Preis 2024 ausgezeichnet.<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderpreis Mediation 2024<\/strong> Der F\u00f6rderpreis wurde in diesem Jahr an zwei herausragende Preistr\u00e4gerinnen verliehen, deren Arbeiten gleicherma\u00dfen preisw\u00fcrdig sind, aber in ihrer thematischen Ausrichtung nicht miteinander vergleichbar:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Lea Hildebrandt<\/em> f\u00fcr ihre Masterarbeit zur F\u00f6rderung der Ambiguit\u00e4tstoleranz in der De-Radikalisierungsarbeit im Feld islamistisch begr\u00fcndeter Extremismus. Ihre Arbeit zeigt, wie systemische Interventionen zur Pr\u00e4vention beitragen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><em>Laura Johanna Spanitz<\/em> f\u00fcr ihre Diplomarbeit zur aktuellen Rechtsprechung der Gerichtsh\u00f6fe des \u00f6ffentlichen Rechts zu berufs- und finanzrechtlichen Aspekten der Mediation. Ihre empirische Analyse liefert wertvolle Erkenntnisse f\u00fcr Forschung und Praxis.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit den Mediationspreisen setzt die Centrale f\u00fcr Mediation ein Zeichen f\u00fcr die Bedeutung konsensualer Konfliktl\u00f6sungsans\u00e4tze und f\u00f6rdert innovative Projekte sowie wissenschaftliche Exzellenz.<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrliche Informationen zur Entstehung und zu den Preistr\u00e4gerinnen unter: <a href=\"http:\/\/www.centrale-fuer-mediation.de\/cfm_mediations-preise\">www.centrale-fuer-mediation.de\/cfm_mediations-preise<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 25 Jahren setzt die Centrale f\u00fcr Mediation (CfM) mit ihren Mediationspreisen ein Zeichen f\u00fcr die Bedeutung konsensualer Konfliktl\u00f6sungsans\u00e4tze. 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