{"id":1019,"date":"2023-09-14T12:01:30","date_gmt":"2023-09-14T10:01:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1019"},"modified":"2023-09-14T12:01:30","modified_gmt":"2023-09-14T10:01:30","slug":"mit-einer-stimme-sprechen-aus-der-verbandswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2023\/09\/14\/mit-einer-stimme-sprechen-aus-der-verbandswelt\/","title":{"rendered":"Mit einer Stimme sprechen \u2013 aus der Verbandswelt"},"content":{"rendered":"<p>Das Deutsche Forum f\u00fcr Mediation (DFfM) hat im Rahmen seiner Jahrestagung dazu eingeladen miteinander zu \u00fcberlegen, wie in Zukunft die Mediationsszene weniger zerstritten wahrgenommen werden kann und mit einer Stimme gegen\u00fcber Politik, Verwaltung, Gesellschaft und respektive Verbraucher:innen auftreten kann. Vertreter:innen der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Mediation (DGM), des Deutschen Forums (DFfM), der Centrale f\u00fcr Mediation (CfM), des Bundesverbands Mediation in Wirtschafts- und Arbeitswelt (BMWA) und der Bundes-Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr Familien-Mediation (BAFM) sowie nicht verbandsorganisierte Mediator:innen diskutierten in \u00fcbersichtlicher Runde, aber intensiv und konstruktiv das Thema. Mediation steht grunds\u00e4tzlich f\u00fcr Vielfalt, Konflikte werden als Ressource gesehen. Muss die Mediationsszene eigentlich mit einer Stimme sprechen oder ist sie in ihrer Vielfalt viel wirksamer? Die Chancen von Mediation und Vielfalt ist nicht allen bewusst, insbesondere die Politik, die oft noch polarisierend denkt, hat es gerne eindeutiger und zur Mediation geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch de L\u00f6sungsorientierung. Im Rahmen der Diskussionen zur ZMediatAusbV ist die Vielfalt weniger anerkannt worden. Es mag also auch in Zukunft Gelegenheiten geben, wo es der Mediationsszene gut tut, mit einer Stimme zu sprechen, auch um nicht gegeneinander ausgespielt zu werden.<\/p>\n<p>Es wurde diskutiert, wann mit einer Stimme zu sprechen w\u00e4re, \u201ewer\u201c diese Stimme dann sein k\u00f6nnte \u2013 ein gemeinsames Projekt oder eine eigene Struktur, eine Art schlanker Dachverband, der aber die Eigenst\u00e4ndigkeit, ihre USPs, den eigenen Zugang zu Politik und Gesellschaft, der Verb\u00e4ndelandschaft respektiert? Alle Stimmen, Richtungen, besondere Fachlichkeiten, alle Verb\u00e4nde sollten vertreten sein. EU-Kommissionsgleich k\u00f6nnte man an ein rollierendes System denken, aber auch an eine verbandsunabh\u00e4ngige Stimme, m\u00f6glicherweise sogar Profis, die sich darin auskennen, \u00e4hnlich wie Lobbyisten nicht nur professionell gegen\u00fcber der Politik aufzutreten, sondern auch das Zeug haben, die Verb\u00e4nde zu einer Stimme zu bringen, ohne dass die Vielfalt verloren geht. Auch wenn eine zuversichtliche sehr kollegiale Stimmung das Treffen pr\u00e4gte, scheint der Weg noch weit, fehlten doch Vertreter:innen des BM und der Stiftung f\u00fcr Mediation (DSM), der Round Table u.s.w. Es w\u00e4re gut, wenn der Kreis erweitert werden k\u00f6nnte, die Vergangenheit ein bisschen ruhend gestellt und am gemeinsamen Vertrauen gebaut werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wichtig ist vor allem, dass sich die Mediator:innen treu bleiben und damit \u00fcberzeugen: Zeit, Empathie, gute strukturierte Formate, Ressourcenorientierung, Bereitschaft zum Perspektivenwechsel und schlie\u00dflich eine nachhaltige L\u00f6sung, die zudem die Beziehung gest\u00e4rkt hat.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Dank an das Deutsche Forum f\u00fcr die Initiative und eine herzliche Einladung an alle Verb\u00e4nde und Mediationsvereinigungen, sich dem Projekt anzuschlie\u00dfen und Ideen beizutragen.<\/p>\n<p><em>Quelle: Swetlana von Bismarck, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der BAFM<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Deutsche Forum f\u00fcr Mediation (DFfM) hat im Rahmen seiner Jahrestagung dazu eingeladen miteinander zu \u00fcberlegen, wie in Zukunft die Mediationsszene weniger zerstritten wahrgenommen werden kann und mit einer Stimme gegen\u00fcber Politik, Verwaltung, Gesellschaft und respektive Verbraucher:innen auftreten kann. 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