{"id":1131,"date":"2024-01-14T10:56:08","date_gmt":"2024-01-14T09:56:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1131"},"modified":"2024-01-21T12:23:49","modified_gmt":"2024-01-21T11:23:49","slug":"solar-und-windkraft-im-spreewald-ablehnung-von-erneuerbaren-das-koennen-mediatoren-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2024\/01\/14\/solar-und-windkraft-im-spreewald-ablehnung-von-erneuerbaren-das-koennen-mediatoren-tun\/","title":{"rendered":"Solar und Windkraft im Spreewald: Ablehnung von Erneuerbaren \u2013 das k\u00f6nnen Mediatoren tun"},"content":{"rendered":"<p>Das Handlungsmuster ist bekannt: Es kommt ein Investor f\u00fcr Windenergie- oder Photovoltaik-Anlagen ins Dorf und schlie\u00dft Pacht- oder Kaufvertr\u00e4ge mit Fl\u00e4cheneigent\u00fcmern. Diese wittern, manchmal gemeinsam mit den Ortsbeir\u00e4ten und Gemeindevertretungen, gutes Geld. Derweil tragen alle Anwohner die Folgen des unbedachten Ausbaus Erneuerbarer Energien. Widerstand regt sich, das Dorf ist gespalten, berichtet die Lausitzer Rundschau gleich \u00fcber mehrere aktuelle F\u00e4lle aus der Region.<\/p>\n<p>In so einer Situation helfen Gespr\u00e4che dabei, Klarheiten zu schaffen. Das empfiehlt Dr. Matthias Bruhn, der als Mediator im Auftrag des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende (KNE) und mit Startf\u00f6rderung des Brandenburger Wirtschaftsministeriums in Konflikten rund um Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien vermittelt. Wichtigste Voraussetzung: Die Mediatoren aus dem Pool des KNE werden nicht vom Investor beauftragt. Alle am Konflikt beteiligten Parteien m\u00fcssen sich dar\u00fcber verst\u00e4ndigen, dass eine Mediation stattfinden soll und auch, wer sie bezahlt. H\u00e4ufig lande man dann beim Vorhabenstr\u00e4ger, sagt Matthias Bruhn, aber eben erst dann und nicht von vornherein.<\/p>\n<p>Knapp 50 Mediatoren hat die KNE in den vergangenen Jahren ausgebildet. Diese moderieren nicht nur Gespr\u00e4che vor Ort, sondern schulen Akteure auch darin, wie man eine B\u00fcrgerversammlung gestaltet. \u201eH\u00e4ufig informieren sich Projektierer und Kommunen nicht richtig oder nicht rechtzeitig. Die B\u00fcrger gehen dann auf die Barrikaden. Es entwickeln sich viele Legenden. Unmut potenziert sich\u201c, sagt Karen Thormeyer der Lausitzer Rundschau, die beim KNE den Mediatorenpool koordiniert. Der gr\u00f6\u00dfte Schl\u00fcssel zur Akzeptanz sei, wenn die B\u00fcrger vor Ort auch wirklich etwas von der dort produzierten Energie haben, ist Bruhn \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Informationen zum Mediationsangebot des KNE finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/www.naturschutz-energiewende.de\/mediation\/pool\/\">www.naturschutz-energiewende.de\/mediation\/pool\/<\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: www.lr-online.de v. 17.12.202<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Foto: zhengzaishuru\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Handlungsmuster ist bekannt: Es kommt ein Investor f\u00fcr Windenergie- oder Photovoltaik-Anlagen ins Dorf und schlie\u00dft Pacht- oder Kaufvertr\u00e4ge mit Fl\u00e4cheneigent\u00fcmern. Diese wittern, manchmal gemeinsam mit den Ortsbeir\u00e4ten und Gemeindevertretungen, gutes Geld. Derweil tragen alle Anwohner die Folgen des unbedachten Ausbaus Erneuerbarer Energien. Widerstand regt sich, das Dorf ist gespalten, berichtet die Lausitzer Rundschau gleich \u00fcber mehrere aktuelle F\u00e4lle aus der Region. In so einer Situation helfen Gespr\u00e4che dabei, Klarheiten zu schaffen. Das empfiehlt Dr. Matthias Bruhn, der als Mediator im Auftrag des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende (KNE) und mit Startf\u00f6rderung des Brandenburger Wirtschaftsministeriums in Konflikten rund um Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien vermittelt. Wichtigste Voraussetzung: Die Mediatoren aus dem Pool des KNE werden nicht vom Investor beauftragt. Alle am Konflikt beteiligten Parteien m\u00fcssen sich dar\u00fcber verst\u00e4ndigen, dass eine Mediation stattfinden soll und auch, wer sie bezahlt. H\u00e4ufig lande man dann beim Vorhabenstr\u00e4ger, sagt Matthias Bruhn, aber eben erst dann und nicht von vornherein. Knapp 50 Mediatoren hat die KNE in den vergangenen Jahren ausgebildet. 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