{"id":1250,"date":"2024-05-14T18:11:12","date_gmt":"2024-05-14T16:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1250"},"modified":"2024-05-14T18:11:12","modified_gmt":"2024-05-14T16:11:12","slug":"konfliktloesung-nach-glasl-fuer-fuehrungskraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2024\/05\/14\/konfliktloesung-nach-glasl-fuer-fuehrungskraefte\/","title":{"rendered":"Konfliktl\u00f6sung nach Glasl f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p>Das Portal Business-Wissen.de hat die neun Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl f\u00fcr Manager aufbereitet und auf jeder der Eskalationsstufen Reaktionsempfehlungen gegeben. Das Glasl&#8217;sche Eskalationsstufenmodell umfasst bekanntlich neun Stufen, die in drei Hauptphasen mit jeweils drei Abstufungen unterteilt sind. Dieses Stufenmodell wird genutzt, um die Entwicklung und Versch\u00e4rfung von Konflikten zu verstehen und angemessen gegenzusteuern. Glasl geht davon aus, dass Konflikte w\u00e4hrend der ersten Phase (Verh\u00e4rtung Win-Win) noch von den Beteiligten selbst bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnen \u2013 ohne, dass jemand nachhaltig Schaden nimmt. Befindet sich der Konflikt bereits in der zweiten Phase (Drohstrategien, Win-Lose), verliert eine Partei den Konflikt, w\u00e4hrend eine andere gewinnt. Wird die dritte Phase (Vernichtungsschl\u00e4ge, Lose-Lose) erreicht, k\u00f6nnen alle Beteiligten nur noch verlieren, weil der Streit zu weit eskaliert ist.<\/p>\n<p>Empfehlung f\u00fcr Entscheidungstr\u00e4ger: Schon fr\u00fch sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte erkennen, wenn sich Meinungsverschiedenheiten beginnen zu manifestieren, oft in formellen Diskussionen. Manager sollten dann offene Gespr\u00e4che f\u00f6rdern, um Missverst\u00e4ndnisse fr\u00fchzeitig zu kl\u00e4ren. Aktives Zuh\u00f6ren ist gefragt, um die Sichtweisen aller Beteiligten zu verstehen. Zeigen sich bereits B\u00fcndnisse, welche die \u201eWir gegen sie\u201c-Dynamik versch\u00e4rfen, sollten gruppendynamische Interventionen genutzt werden, um die Bildung von Feindbildern zu unterbrechen. Das Hinzuziehen externer Berater oder Coaches ist sinnvoll. Eskaliert der Streit, weil die Parteien bereits versuchen, einander Schaden zuzuf\u00fcgen, auch auf Kosten eigener Nachteile, muss das obere Management zwingend intervenieren oder externe Mediatoren hinzuziehen, um eine totale Eskalation zu verhindern.<\/p>\n<p><em>Quelle: www.business-wissen.de<\/em><\/p>\n<p>Foto: rudall30\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Portal Business-Wissen.de hat die neun Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl f\u00fcr Manager aufbereitet und auf jeder der Eskalationsstufen Reaktionsempfehlungen gegeben. Das Glasl&#8217;sche Eskalationsstufenmodell umfasst bekanntlich neun Stufen, die in drei Hauptphasen mit jeweils drei Abstufungen unterteilt sind. Dieses Stufenmodell wird genutzt, um die Entwicklung und Versch\u00e4rfung von Konflikten zu verstehen und angemessen gegenzusteuern. Glasl geht davon aus, dass Konflikte w\u00e4hrend der ersten Phase (Verh\u00e4rtung Win-Win) noch von den Beteiligten selbst bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnen \u2013 ohne, dass jemand nachhaltig Schaden nimmt. Befindet sich der Konflikt bereits in der zweiten Phase (Drohstrategien, Win-Lose), verliert eine Partei den Konflikt, w\u00e4hrend eine andere gewinnt. Wird die dritte Phase (Vernichtungsschl\u00e4ge, Lose-Lose) erreicht, k\u00f6nnen alle Beteiligten nur noch verlieren, weil der Streit zu weit eskaliert ist. Empfehlung f\u00fcr Entscheidungstr\u00e4ger: Schon fr\u00fch sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte erkennen, wenn sich Meinungsverschiedenheiten beginnen zu manifestieren, oft in formellen Diskussionen. Manager sollten dann offene Gespr\u00e4che f\u00f6rdern, um Missverst\u00e4ndnisse fr\u00fchzeitig zu kl\u00e4ren. 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