{"id":1395,"date":"2024-09-15T17:18:38","date_gmt":"2024-09-15T15:18:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1395"},"modified":"2024-09-15T17:18:38","modified_gmt":"2024-09-15T15:18:38","slug":"tarifvertrag-im-privaten-busgewerbe-runder-tisch-nach-mediationsverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2024\/09\/15\/tarifvertrag-im-privaten-busgewerbe-runder-tisch-nach-mediationsverfahren\/","title":{"rendered":"Tarifvertrag im privaten Busgewerbe &#8211; Runder Tisch nach Mediationsverfahren"},"content":{"rendered":"<p>Im Ringen um eine L\u00f6sung im Tarifstreit des privaten Busgewerbes in Rheinland-Pfalz sitzen Vertreter der Arbeitgeber, von Verdi und dem Land bei einem Runden Tisch zusammen. Bei dem Treffen im Mobilit\u00e4tsministerium in Mainz geht es um das Ergebnis der Mediation und vor allem den sogenannten \u00d6PNV-Index im Land. Der Index soll daf\u00fcr sorgen, dass die \u00f6ffentliche Hand Kostensteigerungen f\u00fcr die Branche, die in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz in kommunalem Auftrag auch den Sch\u00fclerverkehr abwickelt, ein St\u00fcck weit abfedert.<\/p>\n<p>Vorgesehen ist, dass der neue Tarifvertrag r\u00fcckwirkend zum 1. Januar 2024 f\u00fcr die mehr als 4.000 Besch\u00e4ftigten in Kraft treten und bis Ende 2026 laufen soll. F\u00fcr Busfahrer soll er 2024 eine Einmalzahlung von 2.000 Euro bringen sowie einen Inflationsausgleich von insgesamt 1.500 Euro. Hinzu kommt ein Lohn- und Gehaltsplus von f\u00fcnf Prozent zum 1. Januar 2025, weitere f\u00fcnf Prozent zum 1. Januar 2026 sowie weitere f\u00fcnf Prozent zum 1. Oktober 2026. Lohnsteigerungen sind auch f\u00fcr Mitarbeiter in Werkst\u00e4tten und Verwaltungen vereinbart.<\/p>\n<p>Von den beiden Tarifkommissionen sei dieser Vorschlag aus dem Mediationsverfahren bereits angenommen worden, teilte Verdi-Verhandlungsf\u00fchrer Marko B\u00e4rschneider mit. Allerdings gebe es noch keinen vorliegenden Tarifvertrag. Eine wichtige Komponente daf\u00fcr seien auch die H\u00f6he und die Ausgestaltung des \u00d6PNV-Index. Bei diesem Instrument, das auch in anderen Bundesl\u00e4ndern angewendet wird, gehe es vor allem darum, au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastungen abzufedern. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Vereinigung der Arbeitgeberverb\u00e4nde des Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz (VAV), Heiko Nagel, hatte w\u00e4hrend des Tarifkonflikts immer wieder darauf beharrt, dass ohne einen \u00d6PNV-Index nur Lohnkostensteigerungen von im Schnitt 2,5 Prozent f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten drin seien.<\/p>\n<p>Quelle: www.salue.de v. 19.8.2024<\/p>\n<p><em>Foto: shutterstock.com<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Ringen um eine L\u00f6sung im Tarifstreit des privaten Busgewerbes in Rheinland-Pfalz sitzen Vertreter der Arbeitgeber, von Verdi und dem Land bei einem Runden Tisch zusammen. Bei dem Treffen im Mobilit\u00e4tsministerium in Mainz geht es um das Ergebnis der Mediation und vor allem den sogenannten \u00d6PNV-Index im Land. Der Index soll daf\u00fcr sorgen, dass die \u00f6ffentliche Hand Kostensteigerungen f\u00fcr die Branche, die in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz in kommunalem Auftrag auch den Sch\u00fclerverkehr abwickelt, ein St\u00fcck weit abfedert. Vorgesehen ist, dass der neue Tarifvertrag r\u00fcckwirkend zum 1. Januar 2024 f\u00fcr die mehr als 4.000 Besch\u00e4ftigten in Kraft treten und bis Ende 2026 laufen soll. F\u00fcr Busfahrer soll er 2024 eine Einmalzahlung von 2.000 Euro bringen sowie einen Inflationsausgleich von insgesamt 1.500 Euro. Hinzu kommt ein Lohn- und Gehaltsplus von f\u00fcnf Prozent zum 1. Januar 2025, weitere f\u00fcnf Prozent zum 1. Januar 2026 sowie weitere f\u00fcnf Prozent zum 1. Oktober 2026. Lohnsteigerungen sind auch f\u00fcr Mitarbeiter in Werkst\u00e4tten und Verwaltungen vereinbart. Von den beiden Tarifkommissionen sei dieser Vorschlag aus dem Mediationsverfahren bereits angenommen worden, teilte Verdi-Verhandlungsf\u00fchrer Marko B\u00e4rschneider mit. 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