{"id":1496,"date":"2024-11-14T16:57:47","date_gmt":"2024-11-14T15:57:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1496"},"modified":"2024-11-14T16:57:47","modified_gmt":"2024-11-14T15:57:47","slug":"umfrage-in-baden-wuerttemberg-buerger-halten-die-justiz-fuer-ueberfordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2024\/11\/14\/umfrage-in-baden-wuerttemberg-buerger-halten-die-justiz-fuer-ueberfordert\/","title":{"rendered":"Umfrage in Baden-W\u00fcrttemberg: B\u00fcrger halten die Justiz f\u00fcr &#8222;\u00fcberfordert&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;\u00dcberfordert&#8220; (41 Prozent), aber auch &#8222;gerecht&#8220; (38 Prozent). &#8222;Kompliziert&#8220; (35 Prozent), doch auch &#8222;transparent&#8220; (21 Prozent) \u2013 und ein bisschen &#8222;korrupt&#8220; (neun Prozent). Eine repr\u00e4sentative Umfrage unter zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in Baden-W\u00fcrttemberg dazu, wie sie die \u00f6rtliche Justiz wahrnehmen, zeichnet ein gemischtes Bild. Die Umfrage war ein wesentlicher Teil des Projekts &#8222;Zukunftsgerichtet&#8220;.<\/p>\n<p>Als gr\u00f6\u00dftes Problem zeigte die Befragung die Verfahrensdauer auf. 59 Prozent der Befragten empfinden sie derzeit als zu lang. Dabei ber\u00fccksichtigt die Umfrage auch, welche befragten B\u00fcrger selbst in der Justiz t\u00e4tig sind. Unter denen, die dort nicht arbeiten, sind es sogar 62 Prozent, die die Verfahren f\u00fcr viel zu lang halten. Unter den im juristischen Bereich T\u00e4tigen sind es dagegen nur 35 Prozent. Diese Gruppe sieht daf\u00fcr die schlechte Bezahlung des Personals in der Justiz als eines der Hauptprobleme (36 Prozent) an. Das sahen dagegen nur 14 Prozent derjenigen so, die nicht in der Justiz arbeiten. Als weitere Probleme identifizierte die Umfrage &#8222;komplizierte Gesetze&#8220; (42 Prozent) und &#8222;zu milde Strafen&#8220; (38 Prozent).<\/p>\n<p>Ein weiterer gro\u00dfer Baustein der Befragung war die B\u00fcrgern\u00e4he der baden-w\u00fcrttembergischen Justiz: Die H\u00e4lfte der Befragten ist \u00fcberzeugt, dass sie nicht b\u00fcrgernah ist. Zu wenig bzw. schlechte Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit nannten die Befragten als Hauptgrund daf\u00fcr (36 Prozent), mit gro\u00dfem Abstand gefolgt von &#8222;unnahbar\/abgehoben\/unfreundlich&#8220; (16 Prozent). &#8222;Unser Auftrag ist klar: Wir m\u00fcssen kommunizieren, denn unsere Entscheidungen sind f\u00fcr die B\u00fcrger gedacht. Daran m\u00fcssen wir arbeiten, indem wir Distanz abbauen und B\u00fcrgern\u00e4he f\u00f6rdern&#8220;, betonte die baden-w\u00fcrttembergische Justizministerin dazu.<\/p>\n<p><em>Quelle: www.lto.de v. 17.10.2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;\u00dcberfordert&#8220; (41 Prozent), aber auch &#8222;gerecht&#8220; (38 Prozent). &#8222;Kompliziert&#8220; (35 Prozent), doch auch &#8222;transparent&#8220; (21 Prozent) \u2013 und ein bisschen &#8222;korrupt&#8220; (neun Prozent). Eine repr\u00e4sentative Umfrage unter zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in Baden-W\u00fcrttemberg dazu, wie sie die \u00f6rtliche Justiz wahrnehmen, zeichnet ein gemischtes Bild. Die Umfrage war ein wesentlicher Teil des Projekts &#8222;Zukunftsgerichtet&#8220;. Als gr\u00f6\u00dftes Problem zeigte die Befragung die Verfahrensdauer auf. 59 Prozent der Befragten empfinden sie derzeit als zu lang. Dabei ber\u00fccksichtigt die Umfrage auch, welche befragten B\u00fcrger selbst in der Justiz t\u00e4tig sind. Unter denen, die dort nicht arbeiten, sind es sogar 62 Prozent, die die Verfahren f\u00fcr viel zu lang halten. Unter den im juristischen Bereich T\u00e4tigen sind es dagegen nur 35 Prozent. Diese Gruppe sieht daf\u00fcr die schlechte Bezahlung des Personals in der Justiz als eines der Hauptprobleme (36 Prozent) an. Das sahen dagegen nur 14 Prozent derjenigen so, die nicht in der Justiz arbeiten. Als weitere Probleme identifizierte die Umfrage &#8222;komplizierte Gesetze&#8220; (42 Prozent) und &#8222;zu milde Strafen&#8220; (38 Prozent). Ein weiterer gro\u00dfer Baustein der Befragung war die B\u00fcrgern\u00e4he der baden-w\u00fcrttembergischen Justiz: Die H\u00e4lfte der Befragten ist \u00fcberzeugt, dass sie nicht b\u00fcrgernah ist. Zu wenig bzw. schlechte Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit nannten die Befragten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":80,"featured_media":1498,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[429],"tags":[318,448,38],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1496"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/users\/80"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1496"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1496\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1497,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1496\/revisions\/1497"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1498"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}