{"id":1516,"date":"2025-01-14T14:21:12","date_gmt":"2025-01-14T13:21:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1516"},"modified":"2025-01-14T14:21:12","modified_gmt":"2025-01-14T13:21:12","slug":"mediation-am-hafen-von-montreal-ein-lichtblick-in-den-tarifverhandlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2025\/01\/14\/mediation-am-hafen-von-montreal-ein-lichtblick-in-den-tarifverhandlungen\/","title":{"rendered":"Mediation am Hafen von Montreal: Ein Lichtblick in den Tarifverhandlungen"},"content":{"rendered":"<p>Im Hafen von Montreal haben die Gewerkschaft der Hafenarbeiter und die maritimen Arbeitgeber ein Mediationsverfahren zur L\u00f6sung ihrer tariflichen Konflikte vereinbart, nachdem ein Lockout am 10. November erfolgt war. Die Mediation soll unter der Leitung von Experten in 90 Tagen durchgef\u00fchrt werden, um Differenzen \u00fcber Bezahlung und Automatisierung zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Im Tauziehen zwischen den Arbeitgebern des Hafens von Montreal und der Gewerkschaft der Hafenarbeiter wurde ein bemerkenswerter Fortschritt erzielt: Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, ihre tariflichen Auseinandersetzungen durch ein Mediationsverfahren zu l\u00f6sen. Diese bahnbrechende Entscheidung fiel, nachdem der kanadische Ausschuss f\u00fcr Arbeitsbeziehungen eine richtungsweisende Entscheidung am 14. November traf.<\/p>\n<p>Die Beteiligten, die Gewerkschaft der Hafenarbeiter von Montreal (CUPE 375) und die Vereinigung der maritimen Arbeitgeber (MEA), haben sich geeinigt, ihre Differenzen in einer 90-t\u00e4gigen Mediation unter der Leitung von Gilles Charland, einem ausgewiesenen Experten f\u00fcr Konfliktl\u00f6sung, zu diskutieren. Beide Seiten haben zudem beschlossen, w\u00e4hrend dieses Prozesses keine \u00f6ffentlichen Erkl\u00e4rungen abzugeben, um die Chancen auf eine einvernehmliche L\u00f6sung zu maximieren.<\/p>\n<p>Die Kontroverse hatte einen kritischen Punkt erreicht, als die Arbeitgeber am 10. November einen Lockout verh\u00e4ngten, nachdem CUPE einen endg\u00fcltigen Vertragsvorschlag abgelehnt hatte. Monate des Arbeitskampfes hatten die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit an den vier Containerterminals belastet, was sogar zu Entlassungen f\u00fchrte. Arbeitsminister Steven MacKinnon intervenierte schlie\u00dflich, indem er den Ausschuss f\u00fcr Arbeitsbeziehungen bat, die Lockouts in Montreal und British Columbia zu beenden und eine verbindliche Schlichtung einzuleiten. Im Zentrum des Konflikts stehen Differenzen \u00fcber Bezahlung und Automatisierungsprozesse, die nun hoffentlich im Lichte der Mediation beigelegt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Quelle:<\/em> www.maritime-executive.com v. 26.11.2024<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Hafen von Montreal haben die Gewerkschaft der Hafenarbeiter und die maritimen Arbeitgeber ein Mediationsverfahren zur L\u00f6sung ihrer tariflichen Konflikte vereinbart, nachdem ein Lockout am 10. November erfolgt war. Die Mediation soll unter der Leitung von Experten in 90 Tagen durchgef\u00fchrt werden, um Differenzen \u00fcber Bezahlung und Automatisierung zu kl\u00e4ren. Im Tauziehen zwischen den Arbeitgebern des Hafens von Montreal und der Gewerkschaft der Hafenarbeiter wurde ein bemerkenswerter Fortschritt erzielt: Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, ihre tariflichen Auseinandersetzungen durch ein Mediationsverfahren zu l\u00f6sen. Diese bahnbrechende Entscheidung fiel, nachdem der kanadische Ausschuss f\u00fcr Arbeitsbeziehungen eine richtungsweisende Entscheidung am 14. November traf. Die Beteiligten, die Gewerkschaft der Hafenarbeiter von Montreal (CUPE 375) und die Vereinigung der maritimen Arbeitgeber (MEA), haben sich geeinigt, ihre Differenzen in einer 90-t\u00e4gigen Mediation unter der Leitung von Gilles Charland, einem ausgewiesenen Experten f\u00fcr Konfliktl\u00f6sung, zu diskutieren. Beide Seiten haben zudem beschlossen, w\u00e4hrend dieses Prozesses keine \u00f6ffentlichen Erkl\u00e4rungen abzugeben, um die Chancen auf eine einvernehmliche L\u00f6sung zu maximieren. Die Kontroverse hatte einen kritischen Punkt erreicht, als die Arbeitgeber am 10. November einen Lockout verh\u00e4ngten, nachdem CUPE einen endg\u00fcltigen Vertragsvorschlag abgelehnt hatte. Monate des Arbeitskampfes hatten die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit an den vier Containerterminals belastet, was sogar zu Entlassungen f\u00fchrte. 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