{"id":1620,"date":"2025-05-14T16:53:10","date_gmt":"2025-05-14T14:53:10","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1620"},"modified":"2025-05-14T16:53:10","modified_gmt":"2025-05-14T14:53:10","slug":"verhandlungsprofi-donald-trump-ist-total-berechenbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2025\/05\/14\/verhandlungsprofi-donald-trump-ist-total-berechenbar\/","title":{"rendered":"Verhandlungsprofi: Donald Trump ist total berechenbar!"},"content":{"rendered":"<p>Matthias Schranner, 61, war viele Jahre Verhandlungsf\u00fchrer bei der Polizei, verhandelte einst mit Geiselnehmern, heute ber\u00e4t er Unternehmen. In einem FAZ-Interview spricht er unter anderem \u00fcber die Verhandlungstaktik von Donald Trump. In dem Schlagabtausch zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj sieht er nichts Besonderes. Die habe es auch fr\u00fcher schon gegeben, nur eben nicht vor laufenden Kameras. Neu sei die totale Transparenz und Sichtbarkeit. Schranner h\u00e4lt Trump f\u00fcr berechenbar, weil er immer das Gleiche mache. Erst stelle er extrem hohe Forderungen. Dann folge eine nicht genau definierte Warnung in Bezug auf die Konsequenzen, falls seinen Forderungen nicht nachgegeben wird. \u201eEr droht also damit, dass etwas Schlimmes passieren wird, was genau, sagt er aber nicht\u201c, so Schranner.<\/p>\n<p>Trump sei insofern ein guter Verhandler, als er mit seiner Taktik immer in die Offensive komme, indem er immer als Erster ein Thema setze. Aber er schade sich selbst mit seinen verbalen Ausf\u00e4llen und seiner Emotionalit\u00e4t in den Verhandlungen. Eine Verhandlung ist laut Schranner ein Konflikt, den man l\u00f6sen will. Da h\u00e4tten Emotionen nichts zu suchen. Die Kompromisslosigkeit, mit der heute in vielen Bereichen verhandelt wird, sieht Schranner eher positiv: Wenn nur noch Kompromisse gesucht werden, w\u00fcrden die eigentlichen Konflikte nicht mehr angegangen. Das zeige die deutsche Politik gut: In der 16-j\u00e4hrigen Regierungszeit von Angela Merkel wurden viele Kompromisse geschlossen, aber die wirklichen Konflikte seien nicht gel\u00f6st worden, etwa bei Themen wie Digitalisierung oder Migration.<\/p>\n<p><em>Quelle: www.faz.net v. 18.3.2025<\/em><\/p>\n<p>Bild: shutterstock AI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matthias Schranner, 61, war viele Jahre Verhandlungsf\u00fchrer bei der Polizei, verhandelte einst mit Geiselnehmern, heute ber\u00e4t er Unternehmen. In einem FAZ-Interview spricht er unter anderem \u00fcber die Verhandlungstaktik von Donald Trump. In dem Schlagabtausch zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj sieht er nichts Besonderes. Die habe es auch fr\u00fcher schon gegeben, nur eben nicht vor laufenden Kameras. Neu sei die totale Transparenz und Sichtbarkeit. Schranner h\u00e4lt Trump f\u00fcr berechenbar, weil er immer das Gleiche mache. Erst stelle er extrem hohe Forderungen. Dann folge eine nicht genau definierte Warnung in Bezug auf die Konsequenzen, falls seinen Forderungen nicht nachgegeben wird. \u201eEr droht also damit, dass etwas Schlimmes passieren wird, was genau, sagt er aber nicht\u201c, so Schranner. Trump sei insofern ein guter Verhandler, als er mit seiner Taktik immer in die Offensive komme, indem er immer als Erster ein Thema setze. Aber er schade sich selbst mit seinen verbalen Ausf\u00e4llen und seiner Emotionalit\u00e4t in den Verhandlungen. Eine Verhandlung ist laut Schranner ein Konflikt, den man l\u00f6sen will. Da h\u00e4tten Emotionen nichts zu suchen. 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