{"id":1667,"date":"2025-07-14T13:51:02","date_gmt":"2025-07-14T11:51:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1667"},"modified":"2025-07-14T13:51:02","modified_gmt":"2025-07-14T11:51:02","slug":"mediation-abgesagt-streit-um-scf-sportgelaende-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2025\/07\/14\/mediation-abgesagt-streit-um-scf-sportgelaende-geht-weiter\/","title":{"rendered":"Mediation abgesagt: Streit um SCF-Sportgel\u00e4nde geht weiter"},"content":{"rendered":"<p>Die Auseinandersetzung zwischen dem SC F\u00fcrstenfeldbruck und der Stadt \u00fcber die Nutzungsvereinbarung zum Sportgel\u00e4nde an der Klosterstra\u00dfe geht in die n\u00e4chste Runde. Nachdem eine au\u00dfergerichtliche Einigung zwischen den beiden Parteien gescheitert ist, setzt die Verwaltung nun den Stadtratsbeschluss, den alten Nutzungsvertrag zum Jahresende zu k\u00fcndigen, um.<\/p>\n<p>Im April 2024 hatte der Stadtrat beschlossen, den alten Nutzungsvertrag mit dem SCF zum Jahresende 2024 zu k\u00fcndigen. Der Sportclub und die Fursty Razorbacks sollten sich das Gel\u00e4nde k\u00fcnftig teilen. W\u00e4hrend die Football-Abteilung des TuS F\u00fcrstenfeldbruck den neuen Vertrag unterzeichnet hat, verweigert die Vorstandschaft des SCF die Unterschrift. Sie geht juristisch gegen den Nutzungsvertrag vor, den sie f\u00fcr sittenwidrig h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Das Verwaltungsgericht gab im November einem Eilantrag des SCF recht. Sprich: Der alte Nutzungsvertrag gilt, bis im Hauptverfahren entschieden ist. Damit darf der SCF das Areal weiterhin alleine nutzen, die Footballer m\u00fcssen an anderer Stelle trainieren. Das Gericht hatte argumentiert, dass das \u00f6ffentlich-rechtliche Nutzungsverh\u00e4ltnis fortbesteht, da die Stadt das Sportgel\u00e4nde den Fu\u00dfballern als \u00f6ffentliche Einrichtung \u00fcberlassen habe. Der privatrechtliche Teil der Vereinbarung sei dagegen ordnungs- und fristgerecht gek\u00fcndigt worden.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich hatte das Verwaltungsgericht ein Mediationsverfahren vorgeschlagen. Daher lie\u00df die Gemeinde die Sache zun\u00e4chst ruhen. Nachdem das Gericht die Mediation nun aber abgesagt hat, hat die Verwaltung in einem zweiten Schritt den Stadtrats-Beschluss final umgesetzt. Wie es nun in der Sache weitergeht, wird das Gericht entscheiden m\u00fcssen. Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest.<\/p>\n<p><em>Quelle: https:\/\/www.merkur.de v.2.6.2025<\/em><\/p>\n<p>Bild: TavtynPavlo \/ shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Auseinandersetzung zwischen dem SC F\u00fcrstenfeldbruck und der Stadt \u00fcber die Nutzungsvereinbarung zum Sportgel\u00e4nde an der Klosterstra\u00dfe geht in die n\u00e4chste Runde. Nachdem eine au\u00dfergerichtliche Einigung zwischen den beiden Parteien gescheitert ist, setzt die Verwaltung nun den Stadtratsbeschluss, den alten Nutzungsvertrag zum Jahresende zu k\u00fcndigen, um. Im April 2024 hatte der Stadtrat beschlossen, den alten Nutzungsvertrag mit dem SCF zum Jahresende 2024 zu k\u00fcndigen. Der Sportclub und die Fursty Razorbacks sollten sich das Gel\u00e4nde k\u00fcnftig teilen. W\u00e4hrend die Football-Abteilung des TuS F\u00fcrstenfeldbruck den neuen Vertrag unterzeichnet hat, verweigert die Vorstandschaft des SCF die Unterschrift. Sie geht juristisch gegen den Nutzungsvertrag vor, den sie f\u00fcr sittenwidrig h\u00e4lt. Das Verwaltungsgericht gab im November einem Eilantrag des SCF recht. Sprich: Der alte Nutzungsvertrag gilt, bis im Hauptverfahren entschieden ist. Damit darf der SCF das Areal weiterhin alleine nutzen, die Footballer m\u00fcssen an anderer Stelle trainieren. Das Gericht hatte argumentiert, dass das \u00f6ffentlich-rechtliche Nutzungsverh\u00e4ltnis fortbesteht, da die Stadt das Sportgel\u00e4nde den Fu\u00dfballern als \u00f6ffentliche Einrichtung \u00fcberlassen habe. Der privatrechtliche Teil der Vereinbarung sei dagegen ordnungs- und fristgerecht gek\u00fcndigt worden. Urspr\u00fcnglich hatte das Verwaltungsgericht ein Mediationsverfahren vorgeschlagen. Daher lie\u00df die Gemeinde die Sache zun\u00e4chst ruhen. Nachdem das Gericht die Mediation nun aber abgesagt hat, hat [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":80,"featured_media":1668,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[532],"tags":[8,538,537],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1667"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/users\/80"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1667"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1671,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1667\/revisions\/1671"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}