{"id":1680,"date":"2025-07-14T13:47:34","date_gmt":"2025-07-14T11:47:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1680"},"modified":"2025-07-14T13:47:34","modified_gmt":"2025-07-14T11:47:34","slug":"icc-schiedsgerichtsbarkeit-und-alternative-streitbeilegung-icc-veroeffentlicht-finale-fallzahlen-fuer-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2025\/07\/14\/icc-schiedsgerichtsbarkeit-und-alternative-streitbeilegung-icc-veroeffentlicht-finale-fallzahlen-fuer-2024\/","title":{"rendered":"ICC-Schiedsgerichtsbarkeit und alternative Streitbeilegung: ICC ver\u00f6ffentlicht finale Fallzahlen f\u00fcr 2024"},"content":{"rendered":"<p>Die ICC hat die finalen Statistiken \u00fcber ihre Dienstleistungen im Bereich der Schiedsgerichtsbarkeit und der alternativen Streitbeilegung (ADR) f\u00fcr das Jahr 2024 bekanntgegeben. Wie die Internationale Handelskammer (ICC) am 24. Juni 2025 bekannt gab, entspricht die finale Zahl der neuen F\u00e4lle im Jahr 2024 mit 831 ICC-Schiedsverfahren und zehn F\u00e4llen unter den ICC Appointing Authority Rules in etwa dem durchschnittlichen Fallaufkommen der letzten f\u00fcnf Jahre. Im Oktober 2024 registrierte die ICC den 29.000sten Fall nach der ICC-Schiedsordnung, Ende 2024 waren 1.789 F\u00e4lle mit einem Gesamtstreitwert von 354 Mrd. US$ anh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Im Jahr 2024 waren insgesamt 2.392 Parteien an ICC-Schiedsverfahren beteiligt. Die Parteien kamen aus 136 Jurisdiktionen. Die zehn wichtigsten Herkunftsl\u00e4nder der neuen F\u00e4lle waren die Vereinigten Staaten (167 Parteien), gefolgt von Brasilien (156), Spanien (137), Mexiko (106), Italien (101), der Volksrepublik China und der Sonderverwaltungsregion Hongkong (98), Deutschland (85), der T\u00fcrkei (80) sowie Frankreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten (jeweils 73 Parteien).<\/p>\n<p>Neben dem Schiedsverfahren bietet die ICC eine Reihe von alternativen Streitbeilegungsinstrumenten an, die vom ICC International Center for ADR verwaltet werden. Im Jahr 2024 wurden dort insgesamt 61 Antr\u00e4ge eingereicht: 37 nach den ICC-Mediationsregeln, 20 nach den Expertenregeln, drei nach den DOCDEX-Regeln und einer nach den Dispute-Board-Regeln.<\/p>\n<p>Der finale vollst\u00e4ndige Bericht kann unter <strong>www.iccwbo.org<\/strong> abgerufen werden.<\/p>\n<p>Fr\u00fchere Statistiken finden Sie in der ICC Dispute Resolution Library unter <strong>www.jusmundi.com<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ICC hat die finalen Statistiken \u00fcber ihre Dienstleistungen im Bereich der Schiedsgerichtsbarkeit und der alternativen Streitbeilegung (ADR) f\u00fcr das Jahr 2024 bekanntgegeben. Wie die Internationale Handelskammer (ICC) am 24. Juni 2025 bekannt gab, entspricht die finale Zahl der neuen F\u00e4lle im Jahr 2024 mit 831 ICC-Schiedsverfahren und zehn F\u00e4llen unter den ICC Appointing Authority Rules in etwa dem durchschnittlichen Fallaufkommen der letzten f\u00fcnf Jahre. Im Oktober 2024 registrierte die ICC den 29.000sten Fall nach der ICC-Schiedsordnung, Ende 2024 waren 1.789 F\u00e4lle mit einem Gesamtstreitwert von 354 Mrd. US$ anh\u00e4ngig. Im Jahr 2024 waren insgesamt 2.392 Parteien an ICC-Schiedsverfahren beteiligt. Die Parteien kamen aus 136 Jurisdiktionen. Die zehn wichtigsten Herkunftsl\u00e4nder der neuen F\u00e4lle waren die Vereinigten Staaten (167 Parteien), gefolgt von Brasilien (156), Spanien (137), Mexiko (106), Italien (101), der Volksrepublik China und der Sonderverwaltungsregion Hongkong (98), Deutschland (85), der T\u00fcrkei (80) sowie Frankreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten (jeweils 73 Parteien). Neben dem Schiedsverfahren bietet die ICC eine Reihe von alternativen Streitbeilegungsinstrumenten an, die vom ICC International Center for ADR verwaltet werden. 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