{"id":1807,"date":"2026-01-15T07:44:13","date_gmt":"2026-01-15T06:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1807"},"modified":"2026-01-15T07:44:13","modified_gmt":"2026-01-15T06:44:13","slug":"neuer-grossauftrag-fuer-meyer-werft-wulff-soll-streit-schlichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2026\/01\/15\/neuer-grossauftrag-fuer-meyer-werft-wulff-soll-streit-schlichten\/","title":{"rendered":"Neuer Gro\u00dfauftrag f\u00fcr Meyer-Werft \u2013 Wulff soll Streit schlichten"},"content":{"rendered":"<p>Die teilverstaatlichte Meyer\u202fWerft in\u202fPapenburg hat einen neuen Milliardenauftrag an Land gezogen. Im Dezember 2025 wurde eine Absichtserkl\u00e4rung \u00fcber den Bau von vier gro\u00dfen Kreuzfahrtschiffen unterzeichnet. Der Bauzeitraum erstrecke sich bis etwa\u202f2036. Doch der neue Auftrag f\u00e4llt in eine Zeit heftiger interner Spannungen. Laut Spiegel-Bericht soll die Eigent\u00fcmerfamilie\u202fMeyer im Oktober in einem Brandbrief an den Bund und das Land Niedersachsen schwere Vorw\u00fcrfe gegen das aktuelle Management erhoben haben.<\/p>\n<p>In dem Schreiben habe die Familie eine fehlende strategische Ausrichtung, unn\u00f6tige juristische Auseinandersetzungen und die Gefahr, die Werft k\u00f6nne \u201eweiter ins Abseits geraten\u201c beklagt, schreibt das Magazin. Gleichzeitig bot sie Zusammenarbeit an und forderte, ihre Erfahrung und Netzwerke wieder st\u00e4rker einzubringen. Um den seit Monaten schwelenden Konflikt zu entsch\u00e4rfen, k\u00f6nnte nun Altbundespr\u00e4sident\u202fChristian\u202fWulff vermitteln.<\/p>\n<p>Der wird laut Spiegel-Bericht in Regierungs- und Werftkreisen als Moderator eines vertraulichen Gespr\u00e4chsformats genannt. Ziel sei es, das Vertrauen zwischen Staat, Management und der Familie\u202fMeyer wiederherzustellen\u202f-\u202fauch mit Blick auf eine m\u00f6gliche Reprivatisierung der Werft. Der Bund und das Land Niedersachsen halten seit\u202f2024 mehr als 80\u202fProzent der Anteile an dem Traditionsunternehmen.<\/p>\n<p><em>Quelle: regionalheute.de v. 12.12.2025<\/em><\/p>\n<p>Bild: shutterstock.com \/ MartinLueke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die teilverstaatlichte Meyer\u202fWerft in\u202fPapenburg hat einen neuen Milliardenauftrag an Land gezogen. Im Dezember 2025 wurde eine Absichtserkl\u00e4rung \u00fcber den Bau von vier gro\u00dfen Kreuzfahrtschiffen unterzeichnet. Der Bauzeitraum erstrecke sich bis etwa\u202f2036. Doch der neue Auftrag f\u00e4llt in eine Zeit heftiger interner Spannungen. Laut Spiegel-Bericht soll die Eigent\u00fcmerfamilie\u202fMeyer im Oktober in einem Brandbrief an den Bund und das Land Niedersachsen schwere Vorw\u00fcrfe gegen das aktuelle Management erhoben haben. In dem Schreiben habe die Familie eine fehlende strategische Ausrichtung, unn\u00f6tige juristische Auseinandersetzungen und die Gefahr, die Werft k\u00f6nne \u201eweiter ins Abseits geraten\u201c beklagt, schreibt das Magazin. Gleichzeitig bot sie Zusammenarbeit an und forderte, ihre Erfahrung und Netzwerke wieder st\u00e4rker einzubringen. Um den seit Monaten schwelenden Konflikt zu entsch\u00e4rfen, k\u00f6nnte nun Altbundespr\u00e4sident\u202fChristian\u202fWulff vermitteln. Der wird laut Spiegel-Bericht in Regierungs- und Werftkreisen als Moderator eines vertraulichen Gespr\u00e4chsformats genannt. Ziel sei es, das Vertrauen zwischen Staat, Management und der Familie\u202fMeyer wiederherzustellen\u202f-\u202fauch mit Blick auf eine m\u00f6gliche Reprivatisierung der Werft. 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