{"id":1944,"date":"2026-07-14T10:10:24","date_gmt":"2026-07-14T08:10:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1944"},"modified":"2026-07-14T10:10:24","modified_gmt":"2026-07-14T08:10:24","slug":"tuplita-ai-ki-gestuetzte-konfliktbearbeitung-in-der-testphase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2026\/07\/14\/tuplita-ai-ki-gestuetzte-konfliktbearbeitung-in-der-testphase\/","title":{"rendered":"Tuplita.ai: KI-gest\u00fctzte Konfliktbearbeitung in der Testphase"},"content":{"rendered":"<p>In Hannoversche M\u00fcnden entsteht mit Tuplita.ai eine Plattform, die Konflikte per KI-Chat strukturiert begleiten soll. Die Anwendung wurde 2025 gegr\u00fcndet und verbindet Mediationspraxis und Softwareentwicklung. Sie befindet sich derzeit in einer Testphase und wird \u00fcber das Gr\u00fcndungsstipendium Niedersachsen gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Zum Start konzentriert sich die Plattform auf textbasierte Simulationen, die f\u00fcr Training, Reflexion und Fortbildung genutzt werden k\u00f6nnen. Fachleute k\u00f6nnen klassische \u00dcbungsf\u00e4lle verwenden oder eigene F\u00e4lle erstellen; die KI reagiert dabei dynamisch als Konfliktpartei auf Interventionen. Sie Simulationen sollen typische Konfliktdynamiken abbilden, einschlie\u00dflich zur\u00fcckgehaltener Informationen und begrenzter Kooperationsbereitschaft, um realistische Gespr\u00e4chssituationen zu erzeugen.<\/p>\n<p>Die Plattform wir im engen Dialog mit Mediatorinnen, Coaches und Fachkr\u00e4ften der Konfliktarbeit entwickelt. Der Zugang wird schrittweise f\u00fcr diese Berufsgruppen ge\u00f6ffnet; perspektivisch soll auch ein niedrigschwelliger Einstieg f\u00fcr Menschen in Konfliktsituationen m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnderinnen betonen, dass die KI keine Mediation im rechtlichen Sinne durchf\u00fchren kann und die Plattform sich an den Grundprinzipien des Mediationsgesetzes orientiert. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Europa und Deutschland und unterliegt den DSGVO-Vorgaben; Datenschutz wird als Architekturprinzip beschrieben.<\/p>\n<p>Die \u00f6ffentliche Einf\u00fchrung ist f\u00fcr Ende dieses Jahres vorgesehen. F\u00fcr die sp\u00e4tere Nutzung ist ein Abo-Modell geplant, das sich an Fachleute sowie Organisationen richtet; weitere Werkzeuge f\u00fcr Vorbereitung, Fallanalyse und strukturierte Reflexion sind in Entwicklung.<\/p>\n<p><em>Quelle: hna.de v. 18.06.2026<\/em><\/p>\n<p>Bild: \u00a9 stock.adobe.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Hannoversche M\u00fcnden entsteht mit Tuplita.ai eine Plattform, die Konflikte per KI-Chat strukturiert begleiten soll. Die Anwendung wurde 2025 gegr\u00fcndet und verbindet Mediationspraxis und Softwareentwicklung. Sie befindet sich derzeit in einer Testphase und wird \u00fcber das Gr\u00fcndungsstipendium Niedersachsen gef\u00f6rdert. Zum Start konzentriert sich die Plattform auf textbasierte Simulationen, die f\u00fcr Training, Reflexion und Fortbildung genutzt werden k\u00f6nnen. Fachleute k\u00f6nnen klassische \u00dcbungsf\u00e4lle verwenden oder eigene F\u00e4lle erstellen; die KI reagiert dabei dynamisch als Konfliktpartei auf Interventionen. Sie Simulationen sollen typische Konfliktdynamiken abbilden, einschlie\u00dflich zur\u00fcckgehaltener Informationen und begrenzter Kooperationsbereitschaft, um realistische Gespr\u00e4chssituationen zu erzeugen. Die Plattform wir im engen Dialog mit Mediatorinnen, Coaches und Fachkr\u00e4ften der Konfliktarbeit entwickelt. Der Zugang wird schrittweise f\u00fcr diese Berufsgruppen ge\u00f6ffnet; perspektivisch soll auch ein niedrigschwelliger Einstieg f\u00fcr Menschen in Konfliktsituationen m\u00f6glich sein. Die Gr\u00fcnderinnen betonen, dass die KI keine Mediation im rechtlichen Sinne durchf\u00fchren kann und die Plattform sich an den Grundprinzipien des Mediationsgesetzes orientiert. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Europa und Deutschland und unterliegt den DSGVO-Vorgaben; Datenschutz wird als Architekturprinzip beschrieben. Die \u00f6ffentliche Einf\u00fchrung ist f\u00fcr Ende dieses Jahres vorgesehen. 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