{"id":1967,"date":"2026-07-14T10:17:12","date_gmt":"2026-07-14T08:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=1967"},"modified":"2026-07-14T10:17:12","modified_gmt":"2026-07-14T08:17:12","slug":"start-des-internationalen-projekts-after-war-mediation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2026\/07\/14\/start-des-internationalen-projekts-after-war-mediation\/","title":{"rendered":"Start des internationalen Projekts \u201eAfter War Mediation\u201c"},"content":{"rendered":"<p>In Berlin hat die internationale Initiative \u201eAfter War Mediation (AWM)\u201c ihre Arbeit aufgenommen. Die von Integrierte Mediation e.V., der League of Mediation of Ukraine (LiMU) und den F\u00f6rderern der Familienmediation i.S.d. BAFM e.V. organisierte Auftaktkonferenz er\u00f6ffnete einen neuen Fachdiskurs \u00fcber Mediation in Kriegs- und Nachkriegskontexten. Fachbeitr\u00e4ge aus Deutschland und der Ukraine zeigten, dass Mediation auch unter Kriegsbedingungen m\u00f6glich bleibt, jedoch spezialisierte Kompetenzen, traumasensible Methoden und multidisziplin\u00e4re Teams erfordert. Die ukrainische Delegation berichtete von mehr als 450 begleiteten Familienf\u00e4llen seit 2022. Erg\u00e4nzend fand im April eine Fortbildung f\u00fcr ukrainische Mediatorinnen und Mediatoren in Berlin statt, die den fachlichen Austausch weiter vertieft hat.<\/p>\n<p>Internationale Fallstudien aus Aserbaidschan, Kosovo, Ukraine und Usbekistan verdeutlichten die enge Verbindung zwischen Mediation, internationaler Zusammenarbeit und rechtlichen Reformprozessen. Die langj\u00e4hrige Kooperation zwischen Integrierte Mediation e.V. und ukrainischen Partnern bildet dabei ein wesentliches Fundament. Auf Basis der Konferenzergebnisse soll ein Projektkonzept f\u00fcr nationale und internationale F\u00f6rdermittel entwickelt werden. Der mehrj\u00e4hrige Entwicklungsprozess umfasst den Aufbau eines internationalen Netzwerks, die Definition von Qualifikationsstandards und die Erprobung neuer Modelle der After-War-Mediation.<\/p>\n<p><em>Quelle: Gem. PE Integrierte Mediation e.V.\/BAFM-F\u00f6rderverein v. 24.4.2026<\/em><\/p>\n<p>Bild: Mathias Reding \/ Pexels<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Berlin hat die internationale Initiative \u201eAfter War Mediation (AWM)\u201c ihre Arbeit aufgenommen. Die von Integrierte Mediation e.V., der League of Mediation of Ukraine (LiMU) und den F\u00f6rderern der Familienmediation i.S.d. BAFM e.V. organisierte Auftaktkonferenz er\u00f6ffnete einen neuen Fachdiskurs \u00fcber Mediation in Kriegs- und Nachkriegskontexten. Fachbeitr\u00e4ge aus Deutschland und der Ukraine zeigten, dass Mediation auch unter Kriegsbedingungen m\u00f6glich bleibt, jedoch spezialisierte Kompetenzen, traumasensible Methoden und multidisziplin\u00e4re Teams erfordert. Die ukrainische Delegation berichtete von mehr als 450 begleiteten Familienf\u00e4llen seit 2022. Erg\u00e4nzend fand im April eine Fortbildung f\u00fcr ukrainische Mediatorinnen und Mediatoren in Berlin statt, die den fachlichen Austausch weiter vertieft hat. Internationale Fallstudien aus Aserbaidschan, Kosovo, Ukraine und Usbekistan verdeutlichten die enge Verbindung zwischen Mediation, internationaler Zusammenarbeit und rechtlichen Reformprozessen. Die langj\u00e4hrige Kooperation zwischen Integrierte Mediation e.V. und ukrainischen Partnern bildet dabei ein wesentliches Fundament. Auf Basis der Konferenzergebnisse soll ein Projektkonzept f\u00fcr nationale und internationale F\u00f6rdermittel entwickelt werden. Der mehrj\u00e4hrige Entwicklungsprozess umfasst den Aufbau eines internationalen Netzwerks, die Definition von Qualifikationsstandards und die Erprobung neuer Modelle der After-War-Mediation. Quelle: Gem. 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