{"id":268,"date":"2022-02-27T11:13:38","date_gmt":"2022-02-27T10:13:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=268"},"modified":"2022-05-07T16:10:04","modified_gmt":"2022-05-07T14:10:04","slug":"streit-um-milseburghuette-mediation-bislang-erfolglos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2022\/02\/27\/streit-um-milseburghuette-mediation-bislang-erfolglos\/","title":{"rendered":"Streit um Milseburgh\u00fctte: Mediation bislang erfolglos"},"content":{"rendered":"<p>Seit zwei Jahren ist die Milseburgh\u00fctte in der Rh\u00f6n geschlossen. Die Hessische Gesellschaft f\u00fcr Ornithologie und Naturschutz (HGON) klagt gegen einen geplanten Neubau. Seit M\u00e4rz 2021 fanden drei Mediationen statt. Bisher allerdings ohne Ergebnis. Die Milseburgh\u00fctte war eine bewirtschaftete Wanderh\u00fctte der Gemeinde Hofbieber auf dem 835,2 Meter hohen gleichnamigen Berg in der Rh\u00f6n.<\/p>\n<p>Landrat Bernd Woide (CDU) und der Hofbieberer B\u00fcrgermeister Markus R\u00f6der (parteilos) auf der einen und Reinhard Kolb von der HGON auf der anderen Seite sind aber zuversichtlich, dass es bei der Mediation zu einem Ergebnis kommt.<\/p>\n<p>Vor sechs Jahren war klar geworden, dass die Sch\u00e4den an der beliebten Milseburgh\u00fctte so gro\u00df sind, dass nur ein Ersatz-Neubau infrage kommt. Nach langer Pr\u00fcfung gab das Regierungspr\u00e4sidium in Kassel (Hessen) die Erlaubnis dazu. Notwendig war eine Befreiung von der Naturschutzgebietsverordnung, weil die H\u00fctte nicht nur im Naturschutzgebiet, sondern sogar in der Kernzone liegt, einem Bereich, in dem nichts ver\u00e4ndert werden darf.<\/p>\n<p>Gegen diese Befreiung klagte die HGON Ende November 2020. Die Neuerrichtung versto\u00dfe gegen das Naturschutzgesetz, so die Begr\u00fcndung. Da solche Gerichtsverfahren bis zu vier Jahre dauern k\u00f6nnen, einigten sich alle Seiten auf eine Mediation. Kernpunkte der Gegens\u00e4tze sind die Erschlie\u00dfung der neuen H\u00fctte und die Begrenzung der Besucherzahl.<\/p>\n<p><em>Quelle: www.fuldaerzeitung.de v. 31.10.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit zwei Jahren ist die Milseburgh\u00fctte in der Rh\u00f6n geschlossen. Die Hessische Gesellschaft f\u00fcr Ornithologie und Naturschutz (HGON) klagt gegen einen geplanten Neubau. Seit M\u00e4rz 2021 fanden drei Mediationen statt. Bisher allerdings ohne Ergebnis. Die Milseburgh\u00fctte war eine bewirtschaftete Wanderh\u00fctte der Gemeinde Hofbieber auf dem 835,2 Meter hohen gleichnamigen Berg in der Rh\u00f6n. Landrat Bernd Woide (CDU) und der Hofbieberer B\u00fcrgermeister Markus R\u00f6der (parteilos) auf der einen und Reinhard Kolb von der HGON auf der anderen Seite sind aber zuversichtlich, dass es bei der Mediation zu einem Ergebnis kommt. Vor sechs Jahren war klar geworden, dass die Sch\u00e4den an der beliebten Milseburgh\u00fctte so gro\u00df sind, dass nur ein Ersatz-Neubau infrage kommt. Nach langer Pr\u00fcfung gab das Regierungspr\u00e4sidium in Kassel (Hessen) die Erlaubnis dazu. Notwendig war eine Befreiung von der Naturschutzgebietsverordnung, weil die H\u00fctte nicht nur im Naturschutzgebiet, sondern sogar in der Kernzone liegt, einem Bereich, in dem nichts ver\u00e4ndert werden darf. Gegen diese Befreiung klagte die HGON Ende November 2020. Die Neuerrichtung versto\u00dfe gegen das Naturschutzgesetz, so die Begr\u00fcndung. Da solche Gerichtsverfahren bis zu vier Jahre dauern k\u00f6nnen, einigten sich alle Seiten auf eine Mediation. 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