{"id":354,"date":"2022-03-05T12:58:58","date_gmt":"2022-03-05T11:58:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=354"},"modified":"2022-05-07T16:05:36","modified_gmt":"2022-05-07T14:05:36","slug":"bundesbuerger-begruessen-digitale-angebote-von-legal-tech-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2022\/03\/05\/bundesbuerger-begruessen-digitale-angebote-von-legal-tech-unternehmen\/","title":{"rendered":"Bundesb\u00fcrger begr\u00fc\u00dfen digitale Angebote von Legal Tech Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Eine ganz andere Alternative zum klassischen Rechtsweg bieten sogenannte Legal Tech-Angebote. Software-Programme \u00fcbernehmen bei bestimmten rechtlichen Anliegen die Arbeit von Anw\u00e4lten bzw. Anwaltskanzleien, indem einzelne rechtliche Dienstleistungen automatisiert erledigt werden. So k\u00f6nnen beispielsweise rechtliche Schriftst\u00fccke oder auch Vertr\u00e4ge mithilfe von IT-Programmen automatisiert erstellt werden. Eine relative Mehrheit der Bev\u00f6lkerung findet dieses Angebot attraktiv: 46 Prozent bewerten es positiv, dass rechtliche Angelegenheiten ohne Anw\u00e4lte nur mithilfe von Computerprogrammen erledigt werden k\u00f6nnen; nur 27 Prozent lehnen dies ab und w\u00fcnschen sich, dass f\u00fcr rechtliche Angelegenheiten auch in Zukunft ausschlie\u00dflich Anw\u00e4lte zust\u00e4ndig sind. Es sind vor allem J\u00fcngere und Personen aus den oberen Sozialschichten, die gegen\u00fcber Legal Tech-Angeboten \u00fcberdurchschnittlich aufgeschlossen sind. Von den 16- bis 29-J\u00e4hrigen finden es 56 Prozent grunds\u00e4tzlich gut, dass rechtliche Angelegenheiten nur mithilfe von Computerprogrammen erledigt werden k\u00f6nnen, von den 30- bis 44-J\u00e4hrigen sogar 59 Prozent. Bei den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen \u00fcberwiegt hingegen eher die Skepsis: Nur 34 Prozent der \u00c4lteren sehen diese Angebote positiv, 36 Prozent von ihnen w\u00fcnschen sich umgekehrt, dass f\u00fcr rechtliche Fragen auch zuk\u00fcnftig ausschlie\u00dflich Anw\u00e4lte und keine Computerprogramme zust\u00e4ndig sein sollte<\/p>\n<p><em>Quelle: Roland Rechtsreport 2022, Januar 2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine ganz andere Alternative zum klassischen Rechtsweg bieten sogenannte Legal Tech-Angebote. Software-Programme \u00fcbernehmen bei bestimmten rechtlichen Anliegen die Arbeit von Anw\u00e4lten bzw. Anwaltskanzleien, indem einzelne rechtliche Dienstleistungen automatisiert erledigt werden. So k\u00f6nnen beispielsweise rechtliche Schriftst\u00fccke oder auch Vertr\u00e4ge mithilfe von IT-Programmen automatisiert erstellt werden. Eine relative Mehrheit der Bev\u00f6lkerung findet dieses Angebot attraktiv: 46 Prozent bewerten es positiv, dass rechtliche Angelegenheiten ohne Anw\u00e4lte nur mithilfe von Computerprogrammen erledigt werden k\u00f6nnen; nur 27 Prozent lehnen dies ab und w\u00fcnschen sich, dass f\u00fcr rechtliche Angelegenheiten auch in Zukunft ausschlie\u00dflich Anw\u00e4lte zust\u00e4ndig sind. Es sind vor allem J\u00fcngere und Personen aus den oberen Sozialschichten, die gegen\u00fcber Legal Tech-Angeboten \u00fcberdurchschnittlich aufgeschlossen sind. Von den 16- bis 29-J\u00e4hrigen finden es 56 Prozent grunds\u00e4tzlich gut, dass rechtliche Angelegenheiten nur mithilfe von Computerprogrammen erledigt werden k\u00f6nnen, von den 30- bis 44-J\u00e4hrigen sogar 59 Prozent. 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