{"id":555,"date":"2022-05-12T07:15:54","date_gmt":"2022-05-12T05:15:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=555"},"modified":"2022-05-12T07:15:54","modified_gmt":"2022-05-12T05:15:54","slug":"reformbedarf-streitigkeiten-um-klinikabrechnungen-fluten-die-sozialgerichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2022\/05\/12\/reformbedarf-streitigkeiten-um-klinikabrechnungen-fluten-die-sozialgerichte\/","title":{"rendered":"Reformbedarf: Streitigkeiten um Klinikabrechnungen fluten die Sozialgerichte"},"content":{"rendered":"<p>Der Pr\u00e4sident des Landessozialgerichts NRW fordert Mindeststreitwerte und Schiedsverfahren, um die Gerichte von Verfahren zu Klinikabrechnungen zu entlasten. Derzeit w\u00fcrden Versicherungsbeitr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he verbrannt. Die Sozialgerichte in NRW m\u00fcssen sich weiter viel mit Abrechnungsstreitigkeiten zwischen Krankenhaustr\u00e4gern und Krankenkassen befassen. Insgesamt handelt es sich um 77.612 Verfahren in 2021. Zudem haben sich die Verfahrenslaufzeiten verl\u00e4ngert. Die Zahl der Verfahren in diesem Bereich habe in den vergangenen vier Jahren um fast 2.000 Verfahren pro Jahr weiter zugenommen, erkl\u00e4rte das Landessozialgericht NRW bei der Ver\u00f6ffentlichung seines Jahresberichts 2021. Parallel seien zwar Verfahren im Zusammenhang mit dem Arbeitslosengeld II r\u00fcckl\u00e4ufig. Doch liege dieses stets mit Abstand zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dfte Sachgebiet mit dem der gesetzlichen Krankenversicherung nun nahezu gleich auf.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des Landessozialgerichts, Martin L\u00f6ns, verweist auf die damit einhergehende Bindung von Mitarbeitern und appellierte gleich zu Beginn des Berichts an die Politik: \u201eEine gr\u00fcndliche Revision durch den Gesetzgeber ist \u00fcberf\u00e4llig.\u201c L\u00f6ns erl\u00e4uterte, dass in NRW mittlerweile rund zehn Prozent aller in der Sozialgerichtsbarkeit T\u00e4tigen in Abrechnungsstreitigkeiten zwischen Krankenkassen und Krankenh\u00e4usern eingesetzt seien, unter ihnen etwa 50 Richterinnen und Richter.<\/p>\n<p><em>Quelle: www.rp-online.de v. 7.42022<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Pr\u00e4sident des Landessozialgerichts NRW fordert Mindeststreitwerte und Schiedsverfahren, um die Gerichte von Verfahren zu Klinikabrechnungen zu entlasten. Derzeit w\u00fcrden Versicherungsbeitr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he verbrannt. Die Sozialgerichte in NRW m\u00fcssen sich weiter viel mit Abrechnungsstreitigkeiten zwischen Krankenhaustr\u00e4gern und Krankenkassen befassen. Insgesamt handelt es sich um 77.612 Verfahren in 2021. Zudem haben sich die Verfahrenslaufzeiten verl\u00e4ngert. Die Zahl der Verfahren in diesem Bereich habe in den vergangenen vier Jahren um fast 2.000 Verfahren pro Jahr weiter zugenommen, erkl\u00e4rte das Landessozialgericht NRW bei der Ver\u00f6ffentlichung seines Jahresberichts 2021. Parallel seien zwar Verfahren im Zusammenhang mit dem Arbeitslosengeld II r\u00fcckl\u00e4ufig. Doch liege dieses stets mit Abstand zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dfte Sachgebiet mit dem der gesetzlichen Krankenversicherung nun nahezu gleich auf. Der Pr\u00e4sident des Landessozialgerichts, Martin L\u00f6ns, verweist auf die damit einhergehende Bindung von Mitarbeitern und appellierte gleich zu Beginn des Berichts an die Politik: \u201eEine gr\u00fcndliche Revision durch den Gesetzgeber ist \u00fcberf\u00e4llig.\u201c L\u00f6ns erl\u00e4uterte, dass in NRW mittlerweile rund zehn Prozent aller in der Sozialgerichtsbarkeit T\u00e4tigen in Abrechnungsstreitigkeiten zwischen Krankenkassen und Krankenh\u00e4usern eingesetzt seien, unter ihnen etwa 50 Richterinnen und Richter. 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