{"id":561,"date":"2022-05-12T07:17:58","date_gmt":"2022-05-12T05:17:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=561"},"modified":"2022-05-12T07:17:58","modified_gmt":"2022-05-12T05:17:58","slug":"mehr-als-50-000-online-gerichtsverfahren-im-vergangenen-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2022\/05\/12\/mehr-als-50-000-online-gerichtsverfahren-im-vergangenen-jahr\/","title":{"rendered":"Mehr als 50.000 Online-Gerichtsverfahren im vergangenen Jahr"},"content":{"rendered":"<p>Die Corona-Pandemie hat offenbar die Digitalisierung in der Justiz beschleunigt. Im vergangenen Jahr wurden \u00fcber 50.000 Gerichtsverhandlungen per Videokonferenz durchgef\u00fchrt, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf den Deutschen Richterbund berichten. Ganz \u00fcberwiegend habe es sich dabei um Zivilverfahren gehandelt.<\/p>\n<p>Die technische Ausstattung der Gerichte habe sich w\u00e4hrend der Corona-Pandemie signifikant verbessert, sagte der Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Richterbunds, Sven Rebehn, den Funke-Zeitungen. Viele der online gef\u00fchrten Verhandlungen w\u00fcrden inzwischen \u00fcber feste oder mobile Videokonferenzanlagen mit leistungsf\u00e4higen Raummikrofonen, schwenkbaren Kameras und Gro\u00dfbildschirmen gef\u00fchrt. Jedoch seien noch nicht alle Bundesl\u00e4nder auf einem einheitlichen technischen Niveau. Insbesondere im Osten gibt es Rebehn zufolge teilweise noch erheblichen Nachholbedarf.<\/p>\n<p>Ob der Plan der digitalisierten Justiz bis 2026 erf\u00fcllt werden kann, ist aber weiterhin fraglich. Der Deutsche Richterbund meldete hier bereits vor einigen Wochen Zweifel an. Unter anderem im Hinblick auf die E-Akte seien noch erhebliche Investitionen erforderlich.<\/p>\n<p>Am Oberlandesgericht K\u00f6ln, den zu seinem Bezirk geh\u00f6renden Landgerichten Aachen, K\u00f6ln und Bonn und den 23 Amtsgerichten des Bezirks haben im vergangenen Jahr \u00fcber 3.500 Gerichtsverhandlungen unter Einsatz von Videokonferenztechnik stattgefunden. Gerechnet auf 250 Arbeitstage entspricht dies 14 Videoverhandlungen am Tag.<\/p>\n<p><em>Quelle: Legal Tribune Online v. 4.42022 v. 4.4.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Corona-Pandemie hat offenbar die Digitalisierung in der Justiz beschleunigt. Im vergangenen Jahr wurden \u00fcber 50.000 Gerichtsverhandlungen per Videokonferenz durchgef\u00fchrt, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf den Deutschen Richterbund berichten. Ganz \u00fcberwiegend habe es sich dabei um Zivilverfahren gehandelt. Die technische Ausstattung der Gerichte habe sich w\u00e4hrend der Corona-Pandemie signifikant verbessert, sagte der Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Richterbunds, Sven Rebehn, den Funke-Zeitungen. Viele der online gef\u00fchrten Verhandlungen w\u00fcrden inzwischen \u00fcber feste oder mobile Videokonferenzanlagen mit leistungsf\u00e4higen Raummikrofonen, schwenkbaren Kameras und Gro\u00dfbildschirmen gef\u00fchrt. Jedoch seien noch nicht alle Bundesl\u00e4nder auf einem einheitlichen technischen Niveau. Insbesondere im Osten gibt es Rebehn zufolge teilweise noch erheblichen Nachholbedarf. Ob der Plan der digitalisierten Justiz bis 2026 erf\u00fcllt werden kann, ist aber weiterhin fraglich. Der Deutsche Richterbund meldete hier bereits vor einigen Wochen Zweifel an. Unter anderem im Hinblick auf die E-Akte seien noch erhebliche Investitionen erforderlich. Am Oberlandesgericht K\u00f6ln, den zu seinem Bezirk geh\u00f6renden Landgerichten Aachen, K\u00f6ln und Bonn und den 23 Amtsgerichten des Bezirks haben im vergangenen Jahr \u00fcber 3.500 Gerichtsverhandlungen unter Einsatz von Videokonferenztechnik stattgefunden. Gerechnet auf 250 Arbeitstage entspricht dies 14 Videoverhandlungen am Tag. 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