{"id":692,"date":"2022-11-14T18:28:26","date_gmt":"2022-11-14T17:28:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=692"},"modified":"2022-11-14T18:28:26","modified_gmt":"2022-11-14T17:28:26","slug":"entscheidung-im-familienstreit-schiedsgericht-erschuettert-swarovski-dynastie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2022\/11\/14\/entscheidung-im-familienstreit-schiedsgericht-erschuettert-swarovski-dynastie\/","title":{"rendered":"Entscheidung im Familienstreit: Schiedsgericht ersch\u00fcttert Swarovski-Dynastie"},"content":{"rendered":"<p>Der \u00f6sterreichische Kristallkonzern kommt nicht zur Ruhe. Ein lang erwartetes Schiedsgerichtsurteil k\u00f6nnte die neue Konzernstruktur zu Fall bringen \u2013 samt des frisch installierten CEO. Es geht um alles. Denn das Urteil des von der Kristalldynastie eingesetzten Schiedsgerichtes schafft im epischen Familienstreit nun neue Fakten. Nach Informationen des manager magazins erkl\u00e4rt es den Einstieg der schweizerischen Swarovski International Holding in die Daniel Swarovski KG f\u00fcr unzul\u00e4ssig, weil nach Auffassung der Richter die Mehrheit f\u00fcr die damalige Entscheidungsfindung nicht ausreichend war. Damit steht nun die gesamte Konzernstruktur infrage.<\/p>\n<p>Den alten Glanz hat der Glitzerkonzern l\u00e4ngst verloren. Swarovski befindet sich seit Jahren im Niedergang, berichtet das manager magazin. Der Umsatz soll zuletzt zweistellig eingebrochen sein. Statt \u00fcppiger Dividenden f\u00fcr die mittlerweile aus rund 200 Mitgliedern bestehende Sippe sollen zuletzt dreistellige Millionenverluste zu Buche gestanden haben. Im vergangenen Jahr hatte die Mehrheit der Familie einen tiefgreifenden Umbau des Kristallimperiums angesto\u00dfen, samt neuer Struktur, neuer Aufsicht und einem neuen Chef. Der Einstieg der Schweizer Holding hatte die Basis f\u00fcr den Radikalumbau geliefert \u2013 und f\u00fcr \u00c4rger im Clan gesorgt.<\/p>\n<p>Ein Familienzweig mit rund 20 Prozent der Stimmen hatte sich gegen den Einstieg und die damit verbundene Verw\u00e4sserung der eigenen Stimmrechte gewehrt, war allerdings nicht geh\u00f6rt worden. Woraufhin er \u2013 wie in der Familienverfassung vorgesehen \u2013 Einspruch bei einem eigens daf\u00fcr eingerichteten Schiedsgericht einlegte. Angef\u00fchrt wird der Familienzweig von Christoph Swarovski, der fr\u00fcher selbst im Management des Familienkonzerns sa\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u00f6sterreichische Kristallkonzern kommt nicht zur Ruhe. Ein lang erwartetes Schiedsgerichtsurteil k\u00f6nnte die neue Konzernstruktur zu Fall bringen \u2013 samt des frisch installierten CEO. Es geht um alles. Denn das Urteil des von der Kristalldynastie eingesetzten Schiedsgerichtes schafft im epischen Familienstreit nun neue Fakten. Nach Informationen des manager magazins erkl\u00e4rt es den Einstieg der schweizerischen Swarovski International Holding in die Daniel Swarovski KG f\u00fcr unzul\u00e4ssig, weil nach Auffassung der Richter die Mehrheit f\u00fcr die damalige Entscheidungsfindung nicht ausreichend war. Damit steht nun die gesamte Konzernstruktur infrage. Den alten Glanz hat der Glitzerkonzern l\u00e4ngst verloren. Swarovski befindet sich seit Jahren im Niedergang, berichtet das manager magazin. Der Umsatz soll zuletzt zweistellig eingebrochen sein. Statt \u00fcppiger Dividenden f\u00fcr die mittlerweile aus rund 200 Mitgliedern bestehende Sippe sollen zuletzt dreistellige Millionenverluste zu Buche gestanden haben. Im vergangenen Jahr hatte die Mehrheit der Familie einen tiefgreifenden Umbau des Kristallimperiums angesto\u00dfen, samt neuer Struktur, neuer Aufsicht und einem neuen Chef. Der Einstieg der Schweizer Holding hatte die Basis f\u00fcr den Radikalumbau geliefert \u2013 und f\u00fcr \u00c4rger im Clan gesorgt. 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