{"id":865,"date":"2023-05-14T12:23:11","date_gmt":"2023-05-14T10:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/?p=865"},"modified":"2023-05-14T12:23:11","modified_gmt":"2023-05-14T10:23:11","slug":"bafin-beschwerden-ueber-versicherungen-sinken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.otto-schmidt.de\/zkm-report\/2023\/05\/14\/bafin-beschwerden-ueber-versicherungen-sinken\/","title":{"rendered":"BaFin: Beschwerden \u00fcber Versicherungen sinken"},"content":{"rendered":"<p>Die Beschwerdestatistik der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird voraussichtlich Mitte\/Ende Mai 2023 vorgelegt. Doch vorab nannte die BaFin bereits einige wesentliche Zahlen. Aus denen geht hervor: Die Zahl der Beschwerden im Versicherungsbereich sank erneut.<\/p>\n<p>Die Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verzeichnete im letzten Jahr insgesamt 14.760 Beschwerden \u00fcber Banken. Dies bedeutet eine Steigerung um mehr als 19 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021 (12.383) und fast 60 Prozent im Vergleich zu 2020 (9.409). Die BaFin erkl\u00e4rte gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur dpa, dass dieser Anstieg vor allem auf gr\u00f6\u00dfere IT-Umstellungen bei einzelnen Kreditinstituten und verbraucherschutzrelevante Gerichtsentscheidungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr Beschwerden seitens der Bankkunden waren steigende Geb\u00fchren f\u00fcr Kontof\u00fchrung und Zahlungsverkehr (14 Prozent der Beschwerden), Kontosperrungen oder -k\u00fcndigungen (13 Prozent) und Probleme bei der Kontof\u00fchrung (6 Prozent). Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs im April 2021 zu Bankgeb\u00fchren f\u00fchrte ebenfalls zu weiteren Beschwerden.<\/p>\n<p>Auf Anfrage von Versicherungsbote schrieben die Aufseher, dass sich Verbraucher 2022 in insgesamt 6.166 F\u00e4llen \u00fcber Versicherungsunternehmen beschwerten. Hier war das Beschwerdeaufkommen r\u00fcckl\u00e4ufig: 2021 gab es 6.925 Beschwerden nach 7.588 Beschwerden in 2020.<\/p>\n<p>Die h\u00e4ufigsten Beschwerdegr\u00fcnde waren:<\/p>\n<ul>\n<li>Art und Verz\u00f6gerung der Schadenbearbeitung &#8211; 28 Prozent<\/li>\n<li>H\u00f6he der Versicherungsleistung &#8211; 13 Prozent<\/li>\n<li>Deckungsfragen \u2013 10 Prozent.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch 2022 ging es bei vielen Reklamationen um die H\u00f6he von Versicherungsleistungen und die Bearbeitung von Leistungsf\u00e4llen. Kunden wollten vor allem Ablaufleistungen pr\u00fcfen lassen. Die BaFin erhielt zudem erneut viele Eingaben zu Beitragsanpassungen in der Privaten Krankenversicherung.<\/p>\n<p><em>Quelle: www.versicherungsbote.de v. 13.4.2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Beschwerdestatistik der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird voraussichtlich Mitte\/Ende Mai 2023 vorgelegt. Doch vorab nannte die BaFin bereits einige wesentliche Zahlen. Aus denen geht hervor: Die Zahl der Beschwerden im Versicherungsbereich sank erneut. Die Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verzeichnete im letzten Jahr insgesamt 14.760 Beschwerden \u00fcber Banken. Dies bedeutet eine Steigerung um mehr als 19 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021 (12.383) und fast 60 Prozent im Vergleich zu 2020 (9.409). Die BaFin erkl\u00e4rte gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur dpa, dass dieser Anstieg vor allem auf gr\u00f6\u00dfere IT-Umstellungen bei einzelnen Kreditinstituten und verbraucherschutzrelevante Gerichtsentscheidungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr Beschwerden seitens der Bankkunden waren steigende Geb\u00fchren f\u00fcr Kontof\u00fchrung und Zahlungsverkehr (14 Prozent der Beschwerden), Kontosperrungen oder -k\u00fcndigungen (13 Prozent) und Probleme bei der Kontof\u00fchrung (6 Prozent). Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs im April 2021 zu Bankgeb\u00fchren f\u00fchrte ebenfalls zu weiteren Beschwerden. Auf Anfrage von Versicherungsbote schrieben die Aufseher, dass sich Verbraucher 2022 in insgesamt 6.166 F\u00e4llen \u00fcber Versicherungsunternehmen beschwerten. Hier war das Beschwerdeaufkommen r\u00fcckl\u00e4ufig: 2021 gab es 6.925 Beschwerden nach 7.588 Beschwerden in 2020. Die h\u00e4ufigsten Beschwerdegr\u00fcnde waren: Art und Verz\u00f6gerung der Schadenbearbeitung &#8211; 28 Prozent H\u00f6he der Versicherungsleistung &#8211; 13 Prozent Deckungsfragen \u2013 10 Prozent. 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